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sind von 7 Uhr bis 09 Uhr
Der ursprünglich militärische Hintergrund klingt noch heute im Namen mit: Die Oberst-Klinke-Hütte wurde zur alpinen Ausbildung der Deutschen Wehrmacht errichtet. Unterstützt vom Bergsportverein
Gesäuse, stellten Soldaten des 3. Jägerbataillons den U-förmigen Bau mit 130 Lagerplätzen anfangs unter Oberst Rudolf Klinke, nach dessen Tod unter Major Götz 1940 fertig. Nach Kriegende wurde
der Stützpunkt zunächst vom Touristenverein Naturfreunde geleitet, 13 Jahre später erfolgte die Rückgabe an den Bergsportverein Gesäuse als rechtlichen Besitzer, der wiederum 1959 in die
ÖAV-Sektion Admont integriert wurde.
Das Benediktinerstift Admont als Grundbesitzer errichtete in den späten 60er-Jahren eine vom Plateau der Kaiserau zur Oberst-Klinke-Hütte führende Mautstraße, wodurch die Hütte bald zu einem der
beliebtesten Ausflugsziele der Region wurde. Das auch im Winter bewirtschaftete Haus, sowie die leichte Erreichbarkeit führten dazu, dass die Oberst-Klinke-Hütte zum idealen Ausgangspunkt für
Klettertouren am Admonter Kalbling und am Sparafeld wurde. Der damit verbundene Anstieg von Besuchern erforderte 1969 den Bau der Kanduth-Mühlanger-Hütte als Stützpunkt des Alpinen
Rettungsdienstes Gesäuse.
Erreichbar ist die Oberst-Klinke-Hütte auch zu Fuß, von Admont kommend über den Jägerboden der Kaiserau (die Mautstraße ist auch für Mountainbiker geöffnet und dient im Winter als äußerst
beliebte Rodelstrecke), oder aus dem Paltental von Gaishorn (über die obere Flizen, Übergang zur Mödlinger-Hütte) und von Dietmannsdorf aus. Für den Fußanstieg von Admont aus wird der
Lichtmessbachgraben empfohlen (bis Kaiserau 1,5 Std.), da der parallel führende 601er-Weitwanderweg unattraktiv über die Landesstraße verläuft.
Als hoch gelegener Ausgangspunkt bietet die Oberst-Klinke-Hütte gleich mehrere Gipfel in einem Gang: Vor der Haustür besticht da die elegante Spitze des Kalblings, unweit davon lädt das Sparafeld
zum Besuch ein. Kombinierbar sind auch Riffel, Kreuzkogel, Hochalm und Hahnstein. Etwas gemächlicher ist ein Anstieg auf den nahe gelegenen Hausberg Lahngang, der auch im Winter ein viel
besuchtes Ziel ist.